Helmholtz in Space
Ein kleines Stück Helmholtz-Gymnasium ist bis an den Rand des Weltalls geflogen.
Am Freitag, 8. Mai, startete um 10.30 Uhr vom Schulhof des Helmholtz-Gymnasiums Bielefeld ein Wetterballon, den 20 naturwissenschaftlich besonders interessierte Schülerinnen und Schüler zuvor selbst geplant, vorbereitet und mit einer eigens konstruierten Sonde ausgestattet hatten. Nach rund 140 Minuten Flug landete die Sonde in einem Wald bei Obernkirchen im Landkreis Schaumburg – und wurde anschließend von einem Schülerteam erfolgreich geborgen.
Der Wetterballon erreichte eine Höhe von 26.932 Metern. Rund 100 Minuten dauerte der Aufstieg, bei einer durchschnittlichen Steiggeschwindigkeit von etwa 5,5 Metern pro Sekunde. Mit zunehmender Höhe nahm der Luftdruck immer weiter ab. Dadurch dehnte sich der Ballon stark aus, bis seine Hülle schließlich platzte. Anschließend fiel die Sonde etwa 40 Minuten lang zurück zur Erde. Die maximale Sinkgeschwindigkeit lag bei rund 46 Metern pro Sekunde, also etwa 166 Kilometern pro Stunde. Erst in dichteren Luftschichten konnte der Fallschirm seine stärkere Bremswirkung entfalten.
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